argentinisch für jemanden, der sich auskennt — von cancha, dem Platz. Wer canchero ist, war schon oft genug dort.
Eine App für alle, die Fussballspiele nicht nur schauen, sondern sammeln. Jedes besuchte Spiel, jedes Stadion, jede Reise — festgehalten, auswertbar und auf dem eigenen Gerät. Eine Eigenentwicklung für iOS und Android, von der Produktdefinition bis zum Betrieb.
Warum dieses Projekt
Seit Ende der Achtzigerjahre stehe ich an Spielfeldrändern. Was sich dabei ansammelt, liegt bei den meisten Sammlern verstreut: ein Heft von früher, eine Tabelle von später, ein Stapel Tickets in einer Schachtel. Beim nächsten Gerätewechsel ist die Hälfte weg.
Die bestehenden Apps lösen das halb. Entweder sie wollen die Daten auf ihren Servern, oder sie kennen die kleinen Plätze nicht, oder sie verlangen ein Konto, bevor man überhaupt sehen darf, worum es geht. canchero geht die andere Richtung: zuerst das eigene Archiv, dann — freiwillig — der Rest.
Die Zahlen sind mein eigener Sammelstand. Er ist der Grund, warum ich weiss, welche Funktion nach dem zweihundertsten Eintrag wirklich zählt — und welche nur auf dem Screenshot gut aussieht.
Was canchero kann
Bewertet wird auf einer Skala von eins bis acht, und zwar getrennt: das Spiel ist eine Sache, der Platz eine andere. Aus den Platzbewertungen aller Nutzenden entsteht der Hopper-Index — eine Einschätzung von Leuten, die tatsächlich dort waren.
Was bewusst anders ist
canchero startet ohne Anmeldung und bleibt vollständig nutzbar, wenn man nie eines anlegt. Das Angebot kommt beim ersten Start einmal und nach dem fünften Spiel noch einmal — als wegklickbare Karte, nicht als Sperre. Wer ein Konto anlegt, bekommt Abgleich zwischen Geräten; die Daten liegen dann in der Region Zürich.
Fotos bleiben vorläufig ausschliesslich auf dem Gerät. Das ist eine ehrliche Einschränkung und keine Haltung: Bilderspeicher in der Cloud kostet laufend Geld, und solange das Projekt sich nicht selbst trägt, verspreche ich es lieber nicht, statt es später wieder abzuschalten.
Auch beim Sozialen bleibt es klein gedacht. Man kann anderen einseitig folgen, Ranglisten gelten nur im eigenen Kreis, und es gibt höchstens vier Benachrichtigungen am Tag. Kein Feed, der Aufmerksamkeit einsammelt.
Zu den Vereinswappen: canchero zeigt eigene Zeichnungen und gemeinfreie Wappen. Wo beides fehlt, steht ein Trikot in den Vereinsfarben statt eines fremden Logos. Weniger bequem, dafür ohne Rechtefrage.
Einblicke
Sechs Bildschirme aus dem laufenden Testbuild — mit Beispieldaten, nicht mit einem echten Archiv.
Wo canchero steht
Die App ist gebaut und seit Herbst 2026 im geschlossenen Test auf beiden Plattformen — iOS über TestFlight, Android über die Play Console. Archiv, Stadiendatenbank, Statistik, Massenimport und der Hopper-Index sind in Betrieb; zuletzt ausgeliefert wurde Version 0.4.
Die Erkennung des laufenden Spiels am Ort hängt an Spielplandaten. Ich teste zuerst frei verfügbare Quellen, bevor ich mich auf einen kostenpflichtigen Dienst festlege — davon hängt ab, wie dicht die Abdeckung ausserhalb der grossen Ligen wird.
Ein öffentlicher Starttermin steht nicht fest, und ich nenne hier bewusst keinen. Der Test entscheidet, was vorher noch gerade gezogen werden muss.
Technik in einer Zeile: Flutter für beide Plattformen, Datenhaltung lokal in einer Datenbank auf dem Gerät, Konto und Abgleich über Firebase in der Region Zürich.
Zum Namen: Das Projekt hiess bis Oktober 2026 hinchario. Alte Links auf diese Seite funktionieren weiter.
Die eigene Seite der App — mit Datenschutz, Kontolöschung und der Anmeldung für den Test.
Interesse am Projekt? Melde dich über pan_mundial.