KI für Organisationen
KI-Einstieg für Vereine und
soziale Organisationen.
Über künstliche Intelligenz in der sozialen Arbeit wird viel geforscht und gelehrt. Weniger oft kommt jemand vorbei und baut etwas. Genau das mache ich — mit sieben Jahren eigener Praxis in der beruflichen Integration im Rücken.
Woher das kommt
Ich kenne beide Seiten des Tisches
Die meisten, die euch KI verkaufen, haben nie in einer Beratungsstelle gesessen. Die meisten, die eure Arbeit kennen, bauen keine Software. Ich mache beides — und das ist der einzige Grund, warum ich diese Seite überhaupt schreibe.
Sieben Jahre berufliche Integration
Arbeitsagogik, Lerncoaching, Sozialberatung. Ich weiss, wie ein Tagesablauf in einer Institution aussieht, wo die Zeit fehlt und warum gut gemeinte Werkzeuge im Alltag liegen bleiben.
Aufbau einer Blended-Learning-Plattform
Von der Konzeption bis zum laufenden Betrieb — für Stellensuchende, nicht für ein Pilotprojekt. Details weiter unten.
Und ich baue selbst
Apps, Websites, interne Werkzeuge. Wenn im Gespräch herauskommt, dass ihr etwas braucht, das es nicht gibt, kann ich es entwickeln statt euch weiterzuverweisen.
Aus der Praxis
Drei Stationen, ehrlich eingeordnet
Keine Fallstudien mit erfundenen Prozentzahlen. Drei Stationen, die ich tatsächlich durchlaufen habe — mit dem, was sie waren und was sie nicht waren.
Blended-Learning-Plattform für Stellensuchende
Aufgebaut und betrieben im Rahmen der beruflichen Integration. Vier Bereiche, die vorher über Listen, Gespräche und Erfahrungswissen liefen:
- Kursauswahlverfahren — welcher Kurs passt zu wem, nach nachvollziehbaren Kriterien statt nach Bauchgefühl.
- Lerntypusauswahl — Menschen lernen unterschiedlich; das Angebot musste das abbilden können.
- Kursfortschritt — sichtbar für die Teilnehmenden selbst, nicht nur für die Betreuung.
- Kursevaluation — Rückmeldungen, die tatsächlich in die nächste Runde einfliessen.
Das Schwierige daran war nie die Technik. Es war die Frage, welche Entscheidung ein Werkzeug abnehmen darf und welche bei einem Menschen bleiben muss.
SOREVA — ein Hub statt fünf getrennter Werkzeuge
Für einzelne Bereiche gibt es viele Lösungen. Jeder fehlt etwas anderes — und wer mehrere einsetzt, pflegt am Ende Systeme, die nichts voneinander wissen. Das war der Auslöser.
SOREVA führt Intake, Teilnehmendenverwaltung und Ausbildung an einem Ort zusammen — für Institutionen, Behörden, KMU und selbständige Beratende, mit Schwerpunkt auf gemeinnützigen Organisationen und der Arbeitsintegration. Aktuell in Umsetzung.
Asylkoordination, ab 2011 — Beraten und Bauen, von Anfang an zusammen
Sozialberatung, Betreuung von Asylsuchenden und Flüchtlingen, Zusammenarbeit mit Behörden. Schon damals habe ich nebenher Websites gebaut und Abläufe digitalisiert — mit dem, was 2011 technisch möglich war.
Mit KI hat das nichts zu tun, und ich verkaufe es auch nicht so. Es steht hier, weil es zeigt, dass Beraten und Bauen bei mir nicht zwei Phasen einer Laufbahn sind, sondern seit 2011 dasselbe Vorgehen: hinschauen, verstehen, was fehlt — und es dann bauen.
Was ich mache
Vier Wege hinein
Je nachdem, wo ihr steht. Meistens beginnt es mit dem ersten Punkt und stellt sich unterwegs heraus, dass es doch der dritte ist.
Standortbestimmung
Ein halber Tag: Wo verliert ihr heute Zeit, was davon liesse sich sinnvoll automatisieren, und was besser nicht. Ergebnis ist eine Einschätzung, keine Werkzeugliste.
Workshop für das Team
Praxisnah, an euren eigenen Aufgaben statt an Beispielen aus dem Lehrbuch. Für Menschen ohne technisches Vorwissen — das ist der Normalfall, nicht die Ausnahme.
Begleitung im Betrieb
Ein Workshop verpufft, wenn danach niemand da ist. Deshalb biete ich eine Begleitung über mehrere Monate an — mit festen Terminen und der Möglichkeit, zwischendurch zu fragen.
Werkzeuge bauen
Wenn sich zeigt, dass es das Passende nicht gibt: Ich entwickle es. Vom kleinen internen Werkzeug bis zur App — mit derselben Person, die auch beraten hat.
Grenzen
Was KI in eurem Feld nicht leistet
Das gehört an den Anfang, nicht ins Kleingedruckte. Wer in der sozialen Arbeit skeptisch ist, hat meistens gute Gründe.
Sie trifft keine Entscheidungen über Menschen
Kein Modell entscheidet, wer eine Massnahme bekommt und wer nicht. Es kann Unterlagen zusammenfassen und Vorschläge machen — die Verantwortung bleibt bei der Person, die den Fall kennt. Alles andere wäre fachlich und rechtlich unhaltbar.
Sie ersetzt keine Beziehungsarbeit
Was in einem Gespräch passiert, lässt sich nicht automatisieren. KI kann Zeit für Administratives freispielen — mehr Zeit für Gespräche ist das Ziel, nicht weniger.
Sie ist nicht selbstverständlich datenschutzkonform
Klientendaten gehören nicht ungeprüft in ein Chatfenster. Welche Werkzeuge unter welchen Bedingungen in Frage kommen, ist Teil jeder Beratung — und manchmal lautet die Antwort: für diesen Zweck keines.
Sie repariert keine kaputten Abläufe
Ein unklarer Prozess wird durch Automatisierung schneller unklar. Wenn im Gespräch herauskommt, dass euer eigentliches Problem kein technisches ist, sage ich das — auch wenn dann kein Auftrag daraus wird.
So läuft es ab
Vom ersten Anruf zum ersten Ergebnis
Erstgespräch
30 bis 45 Minuten, kostenlos, per Video oder vor Ort in Basel. Wir schauen, ob es überhaupt passt.
Standortbestimmung
Ein halber bis ganzer Tag bei euch. Ich höre zu, schaue mir Abläufe an und frage viel.
Einschätzung
Schriftlich, verständlich, mit Empfehlung — auch wenn die lautet, vorerst nichts zu tun.
Umsetzung
Workshop, Begleitung, gebautes Werkzeug — oder eine Kombination. Was daraus wird, entscheidet ihr.
Wenn das nach eurer Situation klingt
Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich. Ich verkaufe darin nichts — wir schauen, ob ich der richtige Partner bin. Wenn nicht, sage ich das.